Wie kam es zu RE:TREAT Vienna?

Giulia Tamiazzo Retreat Vienna Blog

Im Englischen beschreibt "Serendipity" die Gabe, zufällig glückliche und unerwartete Entdeckungen zu machen. Viele Menschen erzählen davon, dass ihnen wichtige Ideen oder Erkenntnisse meist dann kommen, wenn sie am seltensten damit rechnen: Unter der Dusche, mitten in der Nacht oder in der Warteschlange beim Supermarkt.

Auch bei mir war es nicht anders: Der erste zündende Gedanke zu RE:TREAT kam mir während eines Urlaubs in Thailand. Ich saß bei wunderbarem Wetter unter Palmen und dachte daran, wie toll es ist, alles unter einem einzigen Dach zu haben: Yoga, Meditation und gutes Essen. "Warum muss man für so etwas nur immer weit weg fahren?", fragte ich mich prompt. "Warum kann es einen solchen Ort nicht auch in der Stadt geben?" Eine längere Auszeit in paradiesischer Umgebung hat natürlich seinen Reiz; aber wieso sollte es auch nicht möglich sein, sich auch mal in der Nähe seines Wohnortes abzukapseln, wenn auch nur für einen Tag?

Aus diesen zunächst nur flüchtigen Gedanken wurde schnell mehr: Sie ließen sich weder verdrängen noch vertreiben, sondern tauchten immer wieder in meinem Kopf auf und brachten mich so dazu, die Idee hinter einem solchen Rückzugsort mitten in der Stadt weiter auszubauen. Ebenso wurde mir rasch klar, dass ich bei weitem nicht die Einzige bin, die sich nach einem solchen Ort sehnt; so sind viele der Details, die das Grundgerüst von RE:TREAT ausmachen, sind durch unzählige Gespräche mit Freunden, Bekannten und Kollegen entstanden. Alles, was RE:TREAT ausmacht, sind Dinge, die ich mir selbst schon immer von einem Ort gewünscht habe:

Ein Yogastudio, in dem alle willkommen sind und Gesundheit und Wohlergehen für alle mögich sind. Offen für alle - und das auch zwischen den einzelnen Klassen.

Ein Mittagstisch, der einen jeden Tag mit neuen, köstlichen, gesunden Speisen verwöhnt und dazu einlädt, seine Mittagspause tatsächlich einmal als Auszeit vom Alltag zu verbringen.

Ein gemütliches Wohnzimmer, in dem man bei einer Tasse Tee und einem guten Buch bis zur nächsten Klasse entspannen kann.

Ein Silent Room, der einem die Möglichkeit gibt, ganz nach seinem eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu meditieren oder einfach nur eine kurze Pause zu machen.

All das und noch viel mehr habe ich mit RE:TREAT vor - ich kann es kaum erwarten!